warum wurdet ihr vegan? 

antworten aus unserer community auf die frage:

"wann hat es bei euch "klick" gemacht, was war der auslöser euch vegan zu ernähren? (auszug)

 

virginia harstrick: da ich finde, dass vegetarisch leben nur eine halbe sache ist und eigentlich total unlogisch, ging es bei mir ziemlich schnell zum umstieg zum veganen. und überhaupt darauf gekommen bin ich, weil ich schon seit kind an sehr verbunden mit tieren aufgewachsen bin und für mich das ethisch einfach nicht mehr zam ging die einen zu streicheln und die anderen zu essen. das einzige was ich bereue, dass ich nicht schon vieeel vieeel früher damit angefangen habe.

 

eva herzog: bei mir war's dieser vortrag von gary yourofsky. das genügte - vegan von heute auf morgen. vegetarisch nützt leider niemandem.http://youtu.be/ZCMAIMnI8iw

 

julia eff: bei mir waren es videos, in denen hunde in china geschlachtet wurden.. ich kam tagelang nicht klar. und das kam mir heuchlerisch vor! Ich habe mich geschämt, mit den hunden so derartig mitleid zu spüren, gleichzeitig aber andere tiere zu essen.

also habe ich mich mit vielen videos und fakten zu kuh, schwein und co. wieder "sensibilisiert". 

ganz schön schwer zu knacken, diese abgestumpftheit..

 

helmut r. drackert: videos aus der massentierhaltung und milchindustrie haben dafür gesorgt, von heute auf morgen vegan zu werden! ok, auf fleisch verzichtete ich ja schon fast fünfzehn Jahre zuvor! 

 

kev v chi: bei mir war es mein instinkt. bin irgendwann auf rainer (rai te) und aleks hier auf facebook gestoßen und durch die ganzen aussagen habe ich das thema milchlüge, gabel statt skalpell, ... gesucht und festgestellt "oh, als vegetarier tut man ja doch noch zu vieles ungutes". hier bin ich jetzt, ethisch und gesundheitlich am start.

 

kev v chi: sensibilisierung. um so mehr man tiere als produkt vorenthalten bekommt, um so schwerer kann man "nutz" von haustieren unterscheiden.„wink“-Emoticon es ist eine kulturelle einprägung. ich hatte glück, dass ich von klein auf gegenüber von hunden und katzen stark sensibilisiert war, wir auch nur tiere aus dem tierheim hatten und ich regelmäßig diesen auch im tierheim in spanien zu futtern gab. denke das diese veranlagung nicht da ist wenn z.B. man von klein aus lernt das tiere nutzlos sind, das wir die macht über die haben... 

 

daniela blank: bei mir war es earthlings.. dann verschiedene bücher z.b "anständig essen" oder "mami, ist das vegan?" 

 

geoffrey hoburg: videos aus der massentierhaltung waren bei mir der auslöser. war aber erst ein halbes jahr vegetarier, bevor ich die milchindustrie durchschaut habe. davor standen bei mir 1,5 - 2 kg fleisch pro woche auf dem speiseplan und ich bereue es zutiefst. darum verstehe ich auch nicht, daß andere nicht das gleiche empfinden, wenn sie diese videos sehen.

 

sara leonhard: ich lebte schon lange nur vegetarisch, hörte von vegan und begann langsam vegan zu leben. die tierfreundlichen aspekte waren die positive nebenwirkung ^^ ich war vorher vegan, bevor ich richtig wusste was es war

 

doris brun: ich bin vor knapp 30 jahren über nacht vegetarierin geworden, weil ich einem lebendtransporter begegnet bin. damals gab es keine aufklärung über massentierhaltung. erst jahrzehnte später, als ich das erste mal facebook eingerichtet habe und die tragischen berichte und videos gesehen habe, hab ich gleich tierprodukte weggelassen. deswegen wundere ich mich auch, dass andere einfach so weiter machen, nachdem sie beiträge zur tierquälerei gesehen haben. 

 

helmut r. drackert: das wundert mich genauso! solange ich nichts wusste, hatte ich auch ein reines gewissen! aber mit all den informationen von heute einfach so weiter zu leben, das begreife ich einfach nicht. (helmut r. drackert)

 

ines berensmann: den anstoss gab uns unsere tochter, welche uns "eiskalt" mit fakten konfrontiert hat! 

 

natalija cobana: ich hab damals ein sehr verstörendes video von PETA gesehen (pelzproduktion in china). das und das youtube-video von attila hildmann mit seiner veganen spaghetti carbonara hat mich umdenken lassen. 

 

pia mühleib: bei mir war es das buch "tiere essen" von jonathan safran foer.

 

renate meyer: bei mir hat der beitritt zu fb viel ausgelöst. plötzlich musste ich mich mit fakten (berichte, videos) auseinandersetzten, die in den herkömmlichen medien keine chance haben. danach sind etliche bücher und filme gefolgt. augen verschliessen geht nicht mehr. 

 

marco bucher: bei mir ist der kamerad (edit: foto von hund) verantwortlich. es war erst wenige tage her als ich ihn damals aus dem Tterheim geholt habe und dann kam die frage: "warum streichelst du ihn und tust die anderen fressen?" Ich hatte keine logische antwort, also war die entscheidung für vegan die einzig mögliche schlussfolgerung.

 

beate schwarz: bei mir war es wie bei renate, ganz viel bei fb. weniger bücher. habe mir zwar "kein fleisch macht glücklich" und "artgerecht ist nur die freiheit" , gekauft, aber da sind mir zuviele zahlen. und vieles kannte ich, wie gesagt, schon aus dem internet.

 

karina dominguez: auch bei mir hat es dank facebook "geklickt". ich war schon 28 jahre vegetarierin, doch dann fing ich an, diese unsagbaren bilder zu sehen und stellte von einem tag auf den anderen um. nie bereut! 

 

bea trice: mich hat der film "earthlings" zum umdenken gebracht. und dann folgten die bücher, unter anderem auch peace food. 

 

marcel leimgruber: ich war viele jahre vegetarier, bevor es in meinem hirn klick machte und ich veganer wurde, und das nach der lektüre der "china study" von colin campbell. wenn wir die tierrechte auf breiter basis vorantreiben wollen, müssen wir vor allem die ethischen aspekte des fleischverzichts propagieren. in einer ausschliesslich auf tierausbeutung ausgerichteten gesellschaft wird die vegane lebensweise (noch) nicht verstanden, hingegen verstehen die meisten, dass man tiere nicht quälen und töten darf. der vegetarismus ist viel einfacher zu verstehen als der veganismus, man wird zuerst vegetarier, vegan kommt von alleine.

 

beate bea: ich bin 54 jahre und ich lebe seit fast 2 jahren vegan. ich habe schon als kind kein fleisch essen wollen, der geruch des sonntagsbratens, schlimmstenfalls noch mit speck angebraten, hat bei mir immer einen brechreiz ausgelöst - von meiner mutter wurde ich damals glücklicherweise nie dazu gezwungen, sie hat akzeptiert, dass ich zum "beilagenesser" wurde - was die verwandtschaft damals immer böse mit "fleisch muss man aber essen, sonst wird man krank" kommentierte. später kam dann mein ekel vor eiern dazu. ich bin also eigentlich schon mein leben lang ein fast-vegetarier - ich sage fast, weil ich zwischendurch (4 - 5 mal jährlich) immer wieder fleisch probiert habe, weil ich gedacht habe, dass das doch schmecken muss, wenn alle es essen ..... aber der ekel war letztendlich doch zu groß ..... wenn ich fleisch für meinen mann zubereitet habe, musste ich durch den mund atmen , weil ich den geruch nicht ertragen konnte - ebenso erging es mir in lebensmittelgeschäften, wenn ich an der fleischtheke vorbeikam. anfangs hat mein sohn (27) noch fleisch gegessen - ich habe ihm weder zu- noch abgeraten - er sollte selbst entscheiden - anscheinend hat er meinen ekel vor fleisch geerbt - er lebt seit seinem 16. lebensjahr vegetarisch. dass ich schließlich zur veganen lebensweise gekommen bin, hat mit meiner Katze - curtie - zu tun. sie wurde vor 2 jahren überfahren und einfach am Straßenrand liegengelassen. mit ihrem tod hatte ich wirklich monatelang zu kämpfen. sie war meine seelenverwandte. das war der punkt an dem ich begann, darüber nachzudenken, wie menschen mit tieren umgehen - warum überfährt jemand ein lebewesen - meine liebste freundin - und lässt sie einfach wie ein stück dreck im straßengraben liegen ?! ich fing an, mich hier bei facebook zu informieren und habe gelesen, gelesen und gelesen. und was ich hier über die massentierhaltung, über tierquälerei, über die milchproduktion über den umgang mit straßentieren auf der ganzen welt gelesen und gesehen habe, hat mich bis in meine träume verfolgt. viele dinge wusste ich nicht / wollte ich vielleicht auch nicht wissen?! das lebewesen so leiden müssen, gequält, gefoltert und getötet werden - einzig und allein für die unendliche gier des menschen ..... jeden tag sitze ich hier, lese, sehe fotos oder videos - und mir kommen die tränen - ich bin immer wieder entsetzt und tieftieftraurig über das, was den tieren immer und immer wieder und immer und immer schlimmer angetan wird. ich merke mittlerweile auch, wie mein verständnis für menschen, die immer noch nicht auf fleisch- und milchprodukte verzichten wollen, immer geringer wird. manchmal empfinde ich einfach nur noch verachtung und wut ihnen gegenüber. zum schluss meiner endlos scheinenden ausschweifungen möchte ich noch sagen, dass ich noch nie so gerne gekocht, noch nie so gerne gegessen habe, wie in den letzten 2 jahren! ich war noch nie so überzeugt davon, genau das richtige zu tun (beate bea)

 

simonida lakshmi müller: bei mir kam das durch beobachtung. ich habe ein paar vegetarisch und vegan lebende menschen kennengelernt die ich als sehr angenehm empfand. dass sie sich auf diese weise ernähren habe ich erst im nachhinein erfahren. aber bei der frage, "was für ein mensch möchte ich sein?" , habe ich mich dafür entschieden, dass ich so ein mensch sein möchte. mit jedem tag und wachsendem wissen wurde ich überzeugter von diesem weg. rüdiger dahlke kannte ich damals schon und fand ihn live in grundsatzdiskussionen bspw. übers impfen oder fleischessen herrlich. als rechts habe ich ihn nie empfunden. man muss heute aber auch dazu sagen, dass leute die als esoteriker kategorisiert werden auch gerne in die rechte ecke "schubladisiert" werden. ich weiß, dass das kategorisieren den menschen das klarkommen mit der welt vereinfacht. in letzter zeit ist mir dabei jedoch aufgefallen , dass mit steigender angst vor bspw. islamisierung (woher auch immer diese kommen mag, denn moslems sind nie kreuzzugartig losgezogen im gegensatz zu christen) die schubladen in den Köpfen immer weniger und facettenärmer werden. sehr beängstigend. 

 

dagmar bruns: "was für ein mensch möchte ich sein...?"....wunderbar! wunderbar, die authentische selbstverantwortung, die hinter dieser frage steht! diesen satz werde ich mir für meine arbeit ausleihen 

 

marco giotto: meine tochter kam eines tages mit dem wunsch vegan zu leben. dabei hat sie sich vorbereitet und die broschüre von https://www.facebook.com/ProVegan/?fref=ts dabei gehabt „smile“-das hat gereicht... das war vor 3 Jahren... „smile“-Emoticon hätte eher sein dürfen, wenn ich mir überleg, was ich früher alles in mich reingestopft hab

 

britta pante: bei mir war es vor 20 jahren ein interview mit helmut kaplan, tierrechtler, in einer talkshow 

 

martina otasek: ich bin vor mehr als 3 jahrzehnten vegetarisch geworden wegen der intensiven beschäftigung mit dem zenbuddhismus. das erste gelübde, das man ablegt, heißt: ich gelobe, kein leben zu nehmen. da wird nicht unterschieden zwischen tier und mensch. leben ist leben.... mein veganes erwachen kam vor 5 jahren, als ich erst aus gesundheitlichen gründen alles tierliche aus meinem essen verbannte. sehr bald...im lauf der ersten wochen der umstellung... wurden mir die ungeheuerlichkeiten der milch- und eierindustrie bewusst. ich hatte kein buch, keinen film, meine eigener körper hat mich zum veganismus gebracht. es tut mir nur leid, dass ich es nicht früher kapiert habe... 

 

necatia gokuri: earthlings war es auch bei mir, seit dem tag war ich vegetarierin, zwei wochen später veganerin, als ich mich dann genügend über vegane lebensweise, lebensmittel, nährstoffzufuhr usw. informiert hatte 

 

janka mes: ich wurde vor gut 30 jahren vegetarierin, wegen einer geschichte, die ich gelesen habe. ich habe mich dann nicht mehr so wirklich mit dem thema beschäftigt. meine paar versuche vegan zu leben gingen nach hinten los. ich ass mehr milchprodukte als sonst, solange ich noch "darf". dann schaute ich mir mal eine doku an über die kuhhaltung in der schweiz. mir wurde bewusst, dass die von mir so bedauerten "fleischrinder" eigentlich ein besseres leben führen, als die "milchkühe". daraufhin habe ich es endlich geschafft vegan zu leben

 

barbara dudek: die provegan broschüre in der u-bahn. jemand hat sie liegen lassen und mein sohn und ich haben sie geblättert. jetzt sind wir vier seit zwei jahren vegan

 

barbara dudek: ich war von bochum nach herne unterwegs. ich wünsche, ich hätte mich selbst beobachten können „wink“-Emoticon mein sohn war sehr von dem hungernden Kind und dem dicken mann mit dem burger in der hand schockiert. wie ich wohl aussah?

 

katia krüsmann: eine freundin. 

 

dagmar bruns: nachdem ich schon 35 jahre vegetarier war und gegen alle gesellschaftlichen widerstände meine kinder vegetarisch aufgezogen hatte, war der schritt zum veganer längst überfällig. das leben half nach, indem es mich übergangsweise in ein haus verpflanzte, an dessen garten ein milchviehbetrieb grenzte und ich tagein, tagaus die kälber verzweifelt nach ihren müttern rufen hörte. durchschnittlich rufen sie drei tage, ununterbrochen, tag und nacht, bis die kraft nachlässt, die stimme immer gebrochener wird, bis sie schließlich aufgeben oder sterben.... in dieser zeit mußte ich oft fenster und türen schließen und wegfahren, weil ich es nicht mehr ertragen konnte. das einzige, was ich tun konnte, war, endllich veganer zu werden. und ich habe einen kleinen film gemacht dazu. wer ihn mag, darf ihn gern teilen (der preis von milch) https://www.youtube.com/watch?v=4N7CYzdI8g

 

tomislav snajder: bei mir war es (my story)  https://www.youtube.com/watch?v=g56DGkc2T7

 

maja stuchly: die 63-jährige veganerin aus der sauna, die hat mich endgültig überzeugt. sie sah aus wie ende 20. und yogabuch-ernährungstips. und PETA-Videos. und eine Kollegin. und medizinische abbildungen von verstopften arterien. und david wolfe. und alle leute, die ich in der gastronomie bedient habe.... es stimmt wirklich - "du bist, was du isst." - vielleicht nicht sofort, aber nach ein paar jahren mit sicherheit. und die beobachtung von tieren und der blick in ihre augen.

 

joerg krause: als ich selbst einmal wieder kaninchen schlachten wollte... 5 hatte ich mir vorgenommen, nachdem 2. habe ich aufgehört und nie wieder ein stück tier in mich reingeschoben „smile“-Emoticon 2 der 3 überlebenden hoppeln heute noch

 

pamela rau: jo conrad und rüdiger dahlke sprachen über das buch und dann sagte joe conrad "ja und an den wochenenden wenn die zeitungsbeilagen zu sehen sind im briefkasten mit den ganzen leichenteilen darauf....." das war mein schlüsselwort und ab dieser sekunde war es aus. das war der 12.6 2012. 

 

manuela fietz: markus rothkranz, viktoria schatalova....das waren die ersten zwei autoren bei mir

 

petra muljici: mein auslöser war 1993 eine reportage in der ARD über tiertransporte ...der LKW war voll mit schweinen gestapelt ...ohne zwischenboden ...die kamera ging auf das unterste tier ...den anblick vergesse ich nie ...das schwein weinte „cry“-Emoticon 

seit damals habe ich nie wieder ein stück fleisch gegessen !!! seit jahren lebe ich rein vegan ...gibt nichts anderes mehr für mich.

 

hans-jörg bornschein: ein freund und mitmusiker ist schon länger veganer und hat mich dem thema näher gebracht. bei recherchen im internet stiess ich auf philip wollens rede, die mich total ergriffen und zu einem zweiwöchigen selbstversuch veranlasst hat. ich war zuvor wirklich hardcore-fleischfresser! nach einer woche (september 2013) wusste ich, dass die welt um einen veganer reicher ist „smile“-Emoticon. mein sohn folgte mir auf dem fusse und ein wg-kollege etwa ein jahr später. wie vielen anderen fehlte mir anfangs der käse am meisten und ich kaufte noch ab und zu ein stück parmesan, aber ganz unauffällig und diskret verabschiedete sich diese lust.

 

iris deppenwiese: bei mir waren es facebook filme von PETA und Co.- und ein idealistischer dirk engels, der wohlgelaunt und unverdrossen veganen kuchen in der fussgaengerzone verkauft hat

 

christian rombeck: mich hat nichts vegan gemacht. ich wurde vegan geboren. dann wurde ich umerzogen. das habe ich irgendwann gemerkt. dann wurde ich wieder vegan.

 

conny v christ: bei mir war es die Pro Vegan broschüre. hab sie auf dem land in einem edeka gesehen und mitgenommen. sie dann ganz in ruhe mit in die badewanne genommen. beim bericht aus dem schlachthof einen heulkrampf bekommen, nicht mal zu ende gelesen. noch kurze zeit fisch und eier gegessen, und jetzt seit drei jahren vegan.

 

danny sonneimherzen: bei mir war es das buch "besser essen"

 

anna theresa wittmann: ich hab in der schule mein fachreferat in ethik über massentierhaltung gehalten. vorher war ich nur vegetarier, aber nachdem ich mich ein bisschen mehr mit dem thema beschäftigt hatte und dokumentationen und sowas angeschaut hab, konnte ich nichts tierisches mehr essen

 

joe woodstone-livingfield: schade, dass man den thread hier nicht jemand schicken kann, der nicht mitglied im VZ ist. ich kenne einen vegetarier, der sich gerade gedanken macht. fuer ihn waere das hier echt hilfreich

 

ca ra: der letzte kick in den allerwertesten war für mich der film "earthlings". seitdem nur noch vegan. vorher hab ich zwar kein fleisch doch ab und an joghurt und auch käse konsumiert. aber auch das ist jetzt für mich absolut kein thema mehr.

 

peter göhr: bei meiner frau und mir war es auf kreta in einem bergdorf .vor unseren augen wurden zwei schafen die kehlen durchschnitten.

 

jana mo: das war ein schleichender prozess und ist es irgendwie immer noch. ich kann nicht sagen, das irgendwas der 100 prozentige auslöser war, aber je mehr info man über die tatsächlichen zustände erfährt umso klarer wird das man umstellen möchte. hinzu gab es bei mir und meinem mann noch jemanden, der uns mit vielen infos zum thema, zur seite stand und so hat das ganze dann seinen lauf genommen.

 

christian brandt: meine freundin hat mich wach gerüttelt, dafür liebe ich sie umso mehr

 

elke klein: durch das buch von karen duve "anständig essen" ist bei mir alles ins rollen gekommen, das war vor 3 1/2 jahren.

 

tammy hentschel: ausbildung altenpflege. medizinunterricht und auf station die ständigen keime wie MRSA und ESBL... natürlich auch weil ich tiere liebe und eigentlich nur 6 jahre in meinem leben fleisch gegessen hab. (unbegreiflicherweise)

 

gisela göddemeyer: bei mir war es die fastenzeit 2015. habe die challenge von attila gemacht und bin dabei geblieben. ich habe festgestellt, dass ich viel bewusster mit meiner ernährung umgehe

 

lisa-maria koch: ich war in münchen beim tollwood und habe dort einen stand von peta gesehen, da war ein plakat von den küken die geschreddert werden. davon wusste ich bis dahin nichts. als ich wieder zu hause war dachte ich mir das kann doch nicht wahr sein und habe gegoogelt und noch viele weitere schreckliche sachen erfahren auf der Peta Seite. von da an habe ich nie wieder etwas anderes gegessen.

 

wolfgang zwanowetz: bei mir war vor ca. 1 jahr die pro vegan broschüre von dr. henrich der grund. ich erkannte durch die broschüre, dass die "produktion" von milch und eiern mindestens genauso grausam ist wie jene von fleisch und fisch und dass außerdem alle tierprodukte gesundheitsschädlich sind.