nichts ist mächtiger als eine idee, deren zeit gekommen ist (victor hugo) 

 

>wir brauchen ein neues, weiseres und vielleicht mystischeres konzept von tieren

 

fern der allumgebenden natur, und lebend mit hilfe von komplizierten vorrichtungen,

überblickt der mensch in der zivilisation die kreaturen durch das glas seines wissens,

und sieht dadurch eine feder vergrößert - und das ganze bild verzerrt.

 

herablassend schauen wir auf ihre unvollkommenheit,

auf ihr tragisches los eine form so weit unter uns angenommen zu haben.

und darin irren wir, und irren gewaltig.

 

weil das tier soll nicht gemessen werden durch den menschen.

in einer welt, älter und vollkommener als unsere,

bewegen sie sich formvollendet und ganz,

beschenkt mit erweiterten sinnen, die wir verloren oder nie erlangt haben,

und hören stimmen, die wir nie vernehmen werden.

 

sie sind nicht brüder,

sie sind nicht untertanen;

sie sind andere nationen,

gefangen mit uns im netz aus leben und zeit,

mitgefangene der pracht und strapazen der erde <

 

henry beston (1888-1968)], ausschnitt aus dem movie "earthlings"

 

werden wir (veganer) auch irgendwann auf der bühne der weltgeschichte auftreten als vorreiter dieser neuen, epochalen neuen zeit der aussöhnung mit dem tier, eines "veganen zeitalters"? werden die kinder in einigen weiteren generationen bereits ängstlich fragen können: "oma, stimmt es, dass menschen früher tiere gegessen haben?" und die grosseltern antworten: "ja, mein liebling, das war eine schreckliche zeit, aber die ist ja gott sei dank lange vorbei... "