derzeit werden weltweit pro jahr ca. 56 milliarden tiere geschlachtet; 750 mio allein in deutschland. 

bedingt durch die immer stärker werdende nachfrage nach günstigen fleisch- und fischprodukten, hat das leid der tiere ein unvorstellbares ausmass angenommen. sie durchlaufen in ihrem kurzem, qualvollen leben immer kürzere verarbeitungsprozesse, wodurch es zu noch mehr leid, noch mehr schmerz und noch mehr gewalt während der einzelnen produktionsabläufe kommt. 

 

wir menschen sollten das wissen; wir sollten informiert sein. fast jeder von uns verfügt über internetzugang und im netz sind zahlreiche artikel und videos über das leid der tiere abrufbar. und doch liegen nach wie vor in fast jedem einkaufswagen körperteile und / oder körperflüssigkeiten / -sekrete vom tier. als hätte das alles nichts mit uns zu tun, sind bestimmte tiere weiterhin für uns nichts anderes als

lebensmittel: das abgehackte bein eines schweins, die brust eines huhns, in klarsichtfolie verschweisst, der tetrapack muttermilch, die eigentlich für ein kälbchen gedacht war... das alles ist zu abstrakt, zu weit weg von dem, was einmal eine seele und gefühle hatte  - und berührt uns deshalb nicht mehr. wir essen genüsslich die teile einer leiche, mit all ihren verwesungs- und zersetzungsgiften, pestiziden, chemikalien und angsthormonen und fühlen uns "richtig gut" ernährt. merke: jedes stück fleisch auf deinem teller ist ein mehrere tage alter leichnam. 

 

was ist mit uns geschehen, dass wir in den lebewesen, mit denen wir uns diesen planeten teilen, keine fühlenden freunde mit besonderen instinkten und fähigkeiten sehen? warum tangiert uns weder der strenge geruch in den fleischabteilungen der supermärkte, noch bilder von traurigen mastschweinen, die im stinkenden fäkalienregen stehen. warum können wir unseren hund oder unsere katze hingebungsvoll kraulen und verwöhnen, während wir die toten, zerschnittenen körperteile einer kuh in sosse tunken oder das zerhackte schwein in der bolognese als solches nicht mehr wahrnehmen.

 

durch das internet sind wir nur einen "klick" von widerwärtigsten bildern und erkenntnissen entfernt. dennoch beruhigen wir unser gewissen, indem wir aus (be)nutztieren produkte machen und ihnen schmerzempfinden und leidensfähigkeit absprechen. wir dominieren das tier durch unsere operative und intellektuelle überlegenheit und übersehen dabei ihre oft aussergewöhnlichen fähigkeiten, mit denen sie uns in vielen dingen überflügeln - und ordnen diese den unseren vorsichtshalber unter...

 

denn achtung vor dem tier, respekt vor seinem wunsch zu leben, wäre ein erster schritt seinen fleisch-, milch- eierkonsum zu überdenken..

 

das ist die eine seite.

 

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wir sind einen "klick" von information und erkenntnis entfernt

 

immer mehr menschen erschrecken vor ihrer eigenen jahrelangen mittäterschaft und wollen sich tierleidfrei ernähren. andere sehen in einer rein pflanzlichen ernährung die chance, auf gesunde weise gewicht zu verlieren oder den welthunger zu reduzieren. und viele bleiben dabei, weil sie auf den geschmack gekommen sind. denn vegan heisst nicht auf sägespäne und welken blättern rumzukauen.

 

vegan ist gourmetküche mit einfachen, aber auch exotischen zutaten und zusammenstellungen. viele menschen entdecken mit der veganen küche ihre lust am kochen.

 

"vegan" gehört mittlerweile zu den häufig gegoogelten begriffen. supermärkte, drogerien und restaurants erweitern ihr sortiment um vegane alternativen zu fleisch, käse und milch. der trend, sich gesund, nachhaltig und tierleidfrei zu ernähren ist im alltag angekommen.

 

in deutschland ernähren sich ca. 8 Millionen menschen vegetarisch und 1,2 - 2 millionen menschen vegan. weltweit geht man von ca. 1 milliarde menschen aus, die sich mittlerweile vegetarisch / vegan ernähren. man rechnet in den nächsten jahren mit einer massiven beschleunigung des veganen lebensstils auch aufgrund der aufklärungskampagnen on- und offline. die dunkelziffer explodiert gerade (Frühjahr 2016)

 

DIE ZUKUNFT IS(S)T VEGAN!