Laut dem World Economic Forum werden weltweit über 20 Milliarden Tiere pro Jahr zum Verzehr geschlachtet. Diese Zahlen beziehen sich lediglich auf  Rind, Schwein, Huhn und Schaf. Hinzu kommen Fische und "Meeresfrüchte" aus Fang und Aquakultur, die sich laut der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) 2030 auf 201 Millionen Tonnen belaufen werden.

 

Bedingt durch die immer stärker werdende Nachfrage nach günstigen Fleisch- und Fischprodukten, hat das Leid der Tiere ein unvorstellbares Ausmass angenommen. Sie durchlaufen in ihrem kurzem, qualvollen Leben immer kürzere Verarbeitungsprozesse, wodurch es zu noch mehr Leid, noch mehr Schmerz und noch mehr Gewalt während der einzelnen Produktionsabläufe kommt. 

 

Eigentlich sollten wir im "Informationszeitalter" doch alle über die Hintergründe der Fleischproduktion informiert sein. Fast jeder von uns verfügt über Internetzugang und im www sind zahlreiche Artikel und Videos über die Situation der Tiere abrufbar.

 

Und doch liegen nach wie vor in fast jedem Einkaufswagen Körperteile oder -sekrete (wie z.B. Milch, Käse oder Joghurt) vom Tier. Als hätte das alles nichts mit uns zu tun, sind für uns auch 2019, willkürlich vor Generationen festgelegt, bestimmte Tiere nichts anderes als Lebensmittel: das abgehackte Bein eines Schweins, die Brust eines Huhns, in Klarsichtfolie verschweisst, der Tetrapack Muttermilch, die eigentlich für ein Kälbchen vorgesehen war... das alles ist zu abstrakt, zu weit weg von dem, was einmal eine Seele und Gefühle hatte  - und berührt uns u.a. auch deshalb nicht mehr. Wir essen genüsslich die Teile einer Leiche, mit all ihren Verwesungs- und Zersetzungsgiften, Pestiziden, Chemikalien und Angsthormonen und fühlen uns "richtig gut" ernährt.      

 

Merke: jedes Stück Fleisch auf deinem Teller ist ein mehrere Tage alter Leichnam. 

 

Was ist passiert, dass wir in bestimmten Lebewesen keine fühlenden Freunde mit besonderen Instinkten und Fähigkeiten (mehr?) sehen? Warum tangiert uns weder der strenge Geruch in den Fleischabteilungen der Discounter, noch Bilder von traurigen Mastschweinen, die im stinkenden Fäkalienregen stehen? Warum können wir unseren Hund oder unsere Katze hingebungsvoll kraulen, verwöhnen - und um sie trauern, während wir die leblosen Körperteile einer Kuh in Sosse tunken oder das zerhackte Schwein in der Bolognese als solches nicht mehr erkennen?

 

Durch das Internet sind wir nur einen "Klick" von den Fakten entfernt. Dennoch beruhigen wir unser Gewissen, indem wir aus (Be)nutztieren Produkte machen und ihnen Schmerzempfinden und Leidensfähigkeit absprechen. Wir dominieren das Tier durch unsere operative und intellektuelle Überlegenheit und übersehen dabei ihre oft aussergewöhnlichen Fähigkeiten, mit denen sie uns in vielen Dingen überflügeln - und ordnen diese unserer eigenen, viel offensichtlicheren Unvollkommenheit unter... ?

 

Achtung vor der Leidensfähigkeit des Tieres, Respekt vor seinem Wunsch zu leben, wäre doch ein erster Schritt für den Menschen, seinen Konsum von Tierleidprodukten zu überdenken.

(IP)

 

 


Wir sind nur einen "Klick" von Information und Erkenntnis entfernt

 

Immer mehr Menschen erschrecken vor ihrer eigenen jahrelangen Mittäterschaft und wollen sich tierleidfrei ernähren. Andere sehen in einer rein pflanzlichen Ernährung die Chance, auf gesunde Weise Gewicht zu verlieren oder den Welthunger zu reduzieren. Und viele bleiben dann dabei, weil sie auf den Geschmack gekommen sind. Denn VEGAN heisst nicht auf Sägespäne und welken Blätterumzukauen.

 

Vegan ist Gourmetküche mit einfachen, aber auch exotischen Zutaten und Zusammenstellungen. Viele Menschen entdecken mit der veganen Küche ihre Lust am kochen.

 

"vegan" gehört mittlerweile zu den häufig gegoogelten Begriffen. Supermärkte, Drogerien und Restaurants erweitern ihr Sortiment um vegane Alternativen zu Fleisch, Käse und Milch. Der Trend, sich gesund, nachhaltig und tierleidfrei zu ernähren ist im Alltag angekommen. Selbst die grossen Fast-Food Ketten haben jetzt den Veganen Burger im Angebot.

 

In Deutschland ernähren sich ca. 8 Millionen Menschen vegetarisch und 1,4 Millionen Menschen vegan. Weltweit geht man von ca. 1 Milliarde Menschen aus, die sich mittlerweile vegetarisch / vegan ernähren. Man rechnet in den nächsten Jahren mit einer massiven Beschleunigung des veganen Lebensstils auch auf Grund der massiven Aufklärungskampagnen on- und offline. Mahnwachen vor Schlachthäusern, Cubes of Truth, Aufklärungsstände der grossen veganen und Tierrechtsvereine, Vegane Messen und Life Style Events, Demos gegen Tiertransporte und Tierversuche...2019  in jeder grösseren Stadt weltweit!

 

Die Dunkelziffer der Menschen, die auf eine pflanzenbasierte Ernährung umstellen, explodiert derzeit (Frühjahr 2019).

 

Besucht hierzu auch gerne unsere Rezepte-Gruppe, unser umfangreiches Online-Kochbuch mit veganen Rezepten in HÜLLE UND FÜLLE... : https://www.facebook.com/groups/ktme2012/

 

 

> DIE ZUKUNFT IS(S)T VEGAN!